Soziales Gruppentraining

ErzieherInnen, die mit auffälligen Kindern und Jugendlichen arbeiten, sehen sich vielen konkurrierenden Aufträgen ausgesetzt. Jugendstrafvollzug, Jugendgerichtshilfe oder öffentliche Ersatzerziehung spannen Erwartungshorizonte auf, in denen sie iher sozialpädagogische Arbeit leisten müssen. Wer unter diesen Voraussetzungen erfolgreich mit den jungen Menschen arbeiten möchte, muss erfahren und kompetent sein und geeignete Methoden kennen.

Wenn Kinder und Jugendliche sich auffällig und für ihre Umwelt unangenehm verhalten geht das oft auf Erfahrungen im System Familie zurück, die für eigene Bedürfnisse der jungen Menschen keinen Raum ließen. Häufig können sie nicht sicher sein, bedingungslos angenommen zu werden und willkommen zu sein. Sie funktionieren mit vielen stillen Pflichten, wie es die familiäre Situation erfordert. Das empfinden sie als „normal“ und erleiden es wortlos. Die Fähigkeiten, sich selbst im System Familie wahrzunehmen, zu sagen, was sie möchten, zu fühlen und gewaltfrei einzufordern, was sie wünschen, sind kaum oder nicht entwickelt. Besonders deutlich tritt das in Sucht- familien zutage.

Unsere Gesellschaft braucht entscheidungsfähige junge Menschen, keine gehorsamen. Die Weiterbildung „Soziales Gruppentraining” basiert darauf, jeden Menschen als gut, lernfähig und arbeitswillig zu schätzen.

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